Afrika

Manfred Graf von Schwerin

meine Leidenschaft für Afrika

Nach seiner Rückkehr aus Brüssel arbeitete Manfred Graf von Schwerin als selbstständiger Berater für Agrar- und Ernährungswirtschaft, für Umwelt- und Biotechnik in Hamburg und im Westerwald. In Gut Adenroth bei Montabaur sammelte er praktische Erfahrungen als Leiter einer Tierfarm zunächst modern wie traditionelle Schweinemast – bis zu 900 Mastplätzen – und konnte eigene Unternehmensideen einbringen. Dann folgte „Fischzucht im Stall“ eine ungewöhnliche Innovation.

Das Thema Fischzucht als Zukunftsaufgabe brachte für Manfred Graf von Schwerin überraschend den Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz, bei der Entwicklung des ostafrikanischen Partnerlandes Ruanda aktiv mitzuwirken.

 

Sieben Missionen von jeweils 1-2 Monaten führten ihn – je zweimal pro Jahr - seit 1985 bis 1989 nach Ostafrika. Zur Information reiste er auch nach Kenia, Burundi und Botswana.

 

 

 

Die beruflichen Aufgaben führten rasch zu einer emotionalen Beziehung zu Afrika mit seinem besonderen Flair und seinen besonderen Herausforderungen.

 

Die unnachahmliche, poetische Stimmung afrikanischer Nächte, das intensive Licht, die große Tier- und Pflanzenwelt

 

und nicht zuletzt die zufriedenen Heiterkeit der Menschen, die trotz vergleichbar schwierigen Lebensumständen gelassen im Hier und Jetzt leben, haben Manfred Graf von Schwerin beeindruckt und bewegt.

Mit viel Energie und auch einer Vision nahm er die Gestaltungsmöglichkeit auf, die er beispielsweise in der Modernisierung der Fischerei afrikanischer Seen sah.

Übergeordnete Fragen der Wirtschaft und Gesellschaft sind ihm wichtig, und auch der ungewöhnliche Weg nach Lösungen jenseits eingefahrener Pfade zu suchen.

Sein Vorschlag zur Bekämpfung des Hungers in Afrika durch die Nutzung der Seen war ein neuer ungewöhnlicher Weg, bei dem Fischfarmen die Eiweißgewinnung zur Hungerbekämpfung ermöglichen. Das Unterernährungsproblem ist zum großen Teil das Problem der fehlenden Proteine. Nach Schwerins Überzeugung liegt hier die weltweite Bedeutung der sogenannten „Aquakultur“.

post@manfredgrafschwerin.de